1919- 1934

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1919 stifteten die Frauen von Sta. Maria Fr. 300.-- für den Bau eines Spitals. Weitere Spenden folgten und bis 1936 stieg das Fondsvermögen auf Fr. 15 000.--. Es konnte gebaut werden. Noch stand aber die Wahl des Standortes zur Diskussion, was zu längeren Diskussionen führte. Man einigte sich schliesslich auf Sielva bei Sta. Maria.
Die Talgemeinden setzten eine Kommission ein, welche den lange ersehnten Bau vorantrieb. Ende 1932 war der Rohbau fertig und 1934 fand die Einweihung des Spitals statt.  

1963-1975
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 Die medizinischen Angebote entwickelten sich und im Spital wurde der Raum eng. 1963 begann man mit dem Kanton über eine Erweiterung des Spitals zu verhandeln und scheiterte aber vorerst an den von den Gemeinden zu leistenden Investitionsanteilen. Und wiederum brachten die Frauen den Durchbruch. Sie organisierten 1970 einen Bazar und nahmen Fr. 130‘000.-- ein. Dies bei einer Talbevölkerung von 1500 Einwohnern! Diesem Erfolg schlossen sich zahlreiche Gönner mit Beträgen in Millionenhöhe an.

2005
bild3 gDie Sanierung des Baus aus den 70er-Jahren wurde unumgänglich und so brauchte es wiederum grosse Anstrengungen, um die finanziellen Mittel aufzubringen. Die Investitionsbeiträge von Kanton und den finanzschwachen Gemeinden reichten nicht aus, um die baulichen Anpassungen an die geforderte Qualität der medizinischen Leistungserbringung zu tätigen. Der langjährige Verwalter des Ospidal Val Müstair, Roman Andri, konnte zahlreiche Gönner überzeugen und die Finanzierung der Sanierung sicherstellen. 

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